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Jürgen Friede






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„Mazurka“

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„TAN TAN - LA NUIT“
  Fotos zur Eröffnung

Skulpturen, Zeichnungen, Collagen

Eröffnung:
07.07.2009, 13:56 Uhr

Einführung:
Michael Stoeber, Hannover

Diese Ausstellung wird gefördert von:


Dauer:

03.02.2008 - 30.03.2008

Öffnungszeiten während der Ausstellung:

Dienstag - Freitag 11 - 13 Uhr und 15 - 18 Uhr
Samstag 11 - 13 Uhr und 15 - 17 Uhr
Sonntag 15 - 17 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Gespräch mit dem Künstler am Sonntag. 17. Februar 2008, um 16.00 Uhr





Fotos zur Eröffnungsveranstaltung:

Musikalische Begleitung während der Eröffnung:
Ole Wegener, Klavier, Bissendorf

Am 8., 15. und 22. Februar führt Jürgen Friede um 16.00 Uhr persönlich durch die Ausstellung.

…Präsente Dinglichkeit und Materialität zeichnen die plastischen Arbeiten von Jürgen Friede aus, der im eigentlichen Sinne Bildhauer ist, der also seine Form gewinnt, indem er Materialschichten abträgt.Unterschiedliche Steinsorten werden in Hinblick auf Oberfläche, Farbe und Struktur ausgelotet mit einem sichtbaren Bestreben nach vollkommener Form. Die Zwiesprache mit dem Stein führt dabei zu einer äußerst konzentrierten Werkgestalt, die oft in der Schwebe bleibt zwischen Abstraktion und Figuration. Erst Jürgen Friedes jüngere Arbeiten, die afrikanischen Köpfe, wenden sich deutlich der Figur zu, bleiben bei genauerer Betrachtung aber doch zugleich im Verständnis der Abstraktion, sind bildnisähnliche Geschöpfe und zugleich reduzierte verfeinerte Form. Präsenz und Ausdehnung im Raum werden in liegenden oder aufstrebenden meist sehr schmalen Gestalten durchforscht, oft wird das schwere Material mit der Vorstellung des Leichten in einen spannungsvollen Schwebezustand gebracht …

Margot Michaelis


Jürgen Friede

Internet: www. friede-bildhauer.de

Geboren bei Uelzen und aufgewachsen in Lübeck, arbeitete Jürgen Friede in den Jahren 1972 bis 1975 zunächst als Bühnenbildassistent an den Städtischen Bühnen Lübeck, und Essen, bevor er von 1976 bis 1982 an der damaligen Fachhochschule für Kunst und Design bei Professor Günther Sellung und Professor Helmut Rogge das Fach Bildhauerei studierte.

Im Jahr 1981 war Jürgen Friede mit drei Steinskulpturen in der Gemeinschaftsausstellung Kunstpreis Junger Westen in der städtischen Kunsthalle Recklinghausen vertreten1982 folgte er einem bis 1986 andauernden Lehrauftrag an der Fachhochschule Hannover für Sachzeichnen. Im Jahre 1984 wurden Friedes Skulpturen unter anderem im Kunstverein Münster gezeigt als Teil der Ausstellungsreihe Kunstlandschaft Bundesrepublik, sowie zusammen mit den Professoren der hannoverschen Fachhochschule für Freie Kunst in der Ausstellung Standort Kunst – Standort Herrenhausen im Kunstverein Hannover.

Im Jahr 1987 erhielt Friede ein Stipendium des Landes Niedersachsen.Verbunden damit war eine Gemeinschaftsausstellung der Stipendiaten im Mönchehaus Museum Goslar in Goslar.

Ab 1990 nahm Jürgen Friede an verschiedenen Bildhauersymposien im In- und Ausland teil. Aufenthalte in Israel, Spanien, den USA und Nordafrika wurden prägend für seine künstlerische Arbeit.


 

Er unternahm seit 1998 mehrere Studienreisen durch Marokko und in die Westsahara. Beobachtungen im sozialen Gefüge dieser maghrebinischen Gesellschaften sowie Eindrücke in den dort erwanderten Gebirgen und Wüsten hielt Friede vor Ort zeichnerisch fest. Lebenslust, Schönheit, aber auch die Leere der Landschaft, Elend in den Slums/Bidonvilles und Todesnähe suchte und erlebte Friede hier, abseits der üblichen Touristenwege. Sie inspirierten Friede zu Skizzen wie beispielsweise „der Wasserverkäufer“, „der blinde bettler“ oder „der mann, der unangenehme fragen stellt“, wirkten sich aber auch auf sein plastisches Werk aus.

Waren seine früheren Skulpturen begrifflich eher zwischen technisch/organisch und minimalistisch (Minimalismus (Kunst)) einzuordnen, entstanden infolge dieser Reisen streng erscheinend, stark reduzierte Figuren und Torsi (Torso), meist betitelt mit „Wächter“, sowie weibliche Köpfe und Büsten aus Hartgesteinen und Marmor, teilweise farblich gefasst. Diese Köpfe muten afrikanisch an, haben aber formal mit der afrikanischen Skulptur keinerlei Übereinstimmung, sondern stellen losgelöst einen idealisierten (Idealismus) weiblichen Typus dar.

Im Jahr 1998 erhielt Friede ein Stipendium des niedersächsischen Kultusministeriums als Atelier-Ausbauförderung. In der nördlichen Wedemark richtete er eine Bildhauerwerkstatt ein.] Im selben Jahr wurde Friede Gründungsmitglied, später auch künstlerischer Leiter des Kunstvereins Wedemark.

Mehrere Skulpturen von Jürgen Friede sind im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen, wie: Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin – Münzkabinett, Sparkasse/ Hannover, Sammlung Nikolas Ludwig/ Hemmingen, International Neuroscience Institute/ Hannover, Kestnermuseum/ Hannover.



Ausstellungen:

Arbeiten von Jürgen Friede wurden in Gemeinschafts- sowie in Einzelausstellungen (E) gezeigt: