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Künstlerfoto
Zipora Rafaelov
Künstlerfoto
Ansgar Skiba

Alle aktuellen Ausstellungen:

„LICHTDURCHDRUNGEN“

Ausstellungen
   
„LICHTDURCHDRUNGEN“
  Fotos zur Eröffnung

Scherenschnitte - Installationen ; Malerei -Zeichnungen

Eröffnung:
31.03.2019, 12:00 Uhr

Einführung:
Prof. Dr. Wilfried Köpke, Hannover


Dauer:

31.03.2019 - 12.05.2019

Öffnungszeiten während der Ausstellung:

Dienstag - Freitag 11 - 13 Uhr und 15 - 18 Uhr
Samstag 11 - 13 Uhr und 15 - 17 Uhr
Sonntag 15 - 17 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung


KInderKunstführung mit Anikó Dworok am Tag der Finissage, 14.00 - 15.30 Uhr
Künstlergespräch am Tag der Finissage, 12. Mai 2019, 15.30 - 16.00 Uhr
Finissage Sonntag, 12. Mai 2019, 15.00 - 17.00 Uhr







Fotos der Ausstellung/Vernissage: Margrit Gehrold





Fotos zur Eröffnungsveranstaltung:

Zipora Rafaelov ist national und international bekannt aufgrund ihrer unverwechselbaren
Bildsprache, in der sie skulpturale und graphische Elemente miteinander in Beziehung setzt und diese zum Teil in großen Rauminstallationen umsetzt.
Sie schafft dabei Werke mit großer Imagination, die den Betrachter in eine andere Welt versetzen.
Die Farben, die sie in ihren Werken verwendet, sind fast ausschließlich Weiß und selten auch Schwarz.
Bei der Umsetzung der zeichenhaften Formen in eine raumgreifende Bildskulptur fällt dem Einsatz von Licht und Schatten eine wesentliche Rolle zu. Das Spiel zwischen
zweidimensionalen Zeichen und dreidimensionaler Projektion ist das bestimmende Thema der reliefartigen Bilder und Installationen.
Die Werke der Künstlerin berühren sich mit den Traditionen von Scherenschnitt und Schattenspiel, bieten ein Repertoire für Geschichten.
Die Objekte, die sie in ihren Bildwerken verwendet, stammen aus der Ikonographie des Alltäglichen: Dinge, Tiere, Spielzeuge, Musikinstrumente und Anderes, deren Kombination aber eine Unzahl von Geschichten lebendig werden lässt.

Der  Zeichner und Maler Ansgar Skiba befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Natur. Die bildfüllend dargestellten Motive von Gletschern, Wellen, Seen und Gebirgslandschaften verwandeln Naturenergie in Farbenergie und schildern gleichzeitig die verschiedenen Zustände des Lebenselixiers Wasser. Das Fließen eines Gletschers oder die schäumende Meeresbrandung werden durch die farbintensive, haptische Malerei für den Betrachter hautnah erlebbar. Pastose, reliefartige Kaskaden- und Kurvenformen lassen den Eindruck von kraftvoller Bewegung und intensivem Erleben entstehen.
Parallel beschäftigt sich Ansgar Skiba auch leidenschaftlich mit Gärten und Pflanzen. Auch hier geht es um den
Wandel, das Werden und Vergehen von Natur.
Skibas Motive vereinigen in exemplarischer Weise alle ihm wichtigen und für seine Malerei typischen
Eigenschaften: Gegenständlich archetypische Motivik - reinfarbliche Koloristik - flächige Tiefenräumlichkeit -
reliefhafter Farbauftrag und haptische Präsenz - Kraft, Dynamik und Sinnlichkeit - Vermeidung von allem vordergründig Inhaltlichen und die Verschmelzung des Dargestellten mit der Bildfläche zu einer Identität.



Zipora Rafaelov & Ansgar Skiba

Lichtdurchdrungen

imago - Kunstverein Wedemark e.V.| Bissendorf | 31. März bis 12. Mai 2019

 


imago – der Kunstverein Wedemark hat eine kleine Reihe begonnen. Immer wieder lädt er Künstlerpaare ein, ihre Arbeiten auszustellen. Heute Lichtdurchdrungen, eine Ausstellung mit Arbeiten von Zipora Rafaelov und Ansgar Skiba.

Künstlerpaare - das ist aus verschiedenen Gründen keine einfache Sache, keine einfache Konstellation. Das legt schon der Begriff „paar“ nahe, der offensichtlich nicht so unproblematisch ist, wie man einfachhin zu denken geneigt sein könnte. Gibt man bei Google „paar“ ein, dann sind die ersten fünf Auswahlangebote: paar – paartherapie – parship – paarberatung – paarkostüme. Ich habe mir nur Paarkostüme näher angesehen: die ersten Treffer (für Erwachsene): Fee und Bogenschütze (als märchenhaftes Paarkostüm: eine Mischung aus Peter Pan und Robin Hood) - Footballspieler und Cheerleaderin (sportliches Paarkostüm) – Kater und Maus (tierisches Paarkostüm) …. Weitere erspare ich Ihnen, obwohl bereits diese, doch sehr im Rollenklischee hängenbleibenden Kostümvorschläge, passende Übergänge zu den Arbeiten von Zipora Rafaelov bieten.

Was für ein Paar gut ist um zusammenzukommen und zusammenzubleiben, darüber gibt es im Volksmund unterschiedliche Auffassungen von „gleich zu gleich gesellt sich gern“ bis zu „Gegensätze ziehen sich an“. Es gibt Künstlerpaare (Christo und Jean-Claude; Almut und Heinz Breuste), die schaffen ein gemeinsames Werk und andere, die arbeiten sehr individuell.

Wenn Sie sich schon umge-schaut haben, dann haben Sie bereits entdeckt:  Zipora Rafaelov und Ansgar Skiba haben ganz unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen und sind klar voneinander abzugrenzen – und obwohl sich beide jeweils in ihrem zweiten Kunststudium nach Studien Bat-Yam in Israel und Dresden, DDR an der Kunstakademie Düsseldorf kennengelernt haben und beide in Düsseldorf leben, haben sie dort zwei Ateliers und sprechen am Telefon immer vom anderen als Zipora Rafaelov und Ansgar Skiba. Ein Paar - ja, gemeinsame Arbeit – nein.

Eine Künstlerin, ein Künstler – zwei künstlerische Werke. Voller Gegensätze (I) und doch auch mit spannenden Gemeinsamkeiten (II).

 

I

Die großen Arbeiten von Ansgar Skiba: WelleBlumenSommerblumen   Seerosen. Gewaltige, pastose Farbschichten, Farbreliefe. Wenn man als Betrachter unmittelbar vor dem Bild steht, geht es unter in Farbschlieren und Farbschichten, man ver-liert den Überblick, kann die Motive kaum erkennen. Aus der Ferne dann entdeckt man die klare Konstruktion, die Motive, die gekonnte Farbkomposition. Das sind keine Überbleibsel einer trunkenen Farbschlacht, das ist gekonnt gesetzt und komponiert, mit Ölfarben gearbeitet.

Dagegen Zipora Rafaelovs Arbeiten, ob Skulpturen oder Cutouts, d.h. mit dem Skalpell nach einer Zeichnung auf kunststoffbeschichtetem Papier (Filmpolyesterfolie – Architek-tenpapier), leicht und filigran. Der erste Gegensatz.

Ihre Arbeiten erzählen Geschichten, haben ein Narrativ: Eva (Chawa), die biblische Eva in ihrem Diskurs mit der Schlange. Für Rafaelov – und nicht nur für sie - die Ur-Frau: „Mutter und Geliebte, gut und böse. Eva hat alle Eigenschaften aller Frauen. Alle Frauen, die in meinen Arbeiten dargestellt sind, sind Eva“.  Das mag überraschen bei Relaxing Women #10 – eine Arbeit aus einer Serie, die Rafaelov in Wut und Zorn geschaffen hat. Es ist eine Reihe von Frauen, die die Hausarbeit verweigern, dieses Selbstverständliche: Frau räumt auf, weg, hinterher. Rafelovs Frauen verweigern sich. In einer anderen Serie Pin up – nah an Motiven der Pop Art – verlieren sich die Frauen als Objekte männlicher Begierde, als begaffbare, bewertbare, begrapschbare Sexspielzeuge in floralen Formen, werden verhüllt, bekleidet, ziehen sich zurück und bekommen und nehmen sich ihre Würde zurück. Und zu jeder Frau fällt einem eine Geschichte ein, spinnt sich ein Narrativ, werden Erinnerungen, Erfahrungen geweckt.

Ganz anders bei Ansgar Skiba: Er verzichtet (bei allen großen Formaten vorallem[ii]) auf Figuren, menschliche Gestalten. Er will keine Identifizierungen, keine Narrative anbieten, sondern pastose Farbwirkung. Ich ringe beim Betrachten mit Formen und Farben, lasse mich anregen von der Dynamik der wuchtigen Malspuren, lass mich überwältigen. Manche Arbeit verlässt dabei fast das Figurative und nähert sich der Abstraktion.

Und da dann der dritte große Unterschied: Während Skiba mit Farbwucht begeistert – fängt Rafaelov den Betrachter mit beschränkter Farbwahl: schwarz und weiß, getönten Hintergründen in Gelb oder Grün oder Mint.

Die Gegensätze:

·        pastos gegen filigran

·        Farbwirkung gegen Narrativ

·        Farbe gegen schwarz-weiß

 

II

Aber: es gibt auch drei wichtige Gemeinsamkeiten der Arbeiten, mehr noch: der künstlerischen Haltung.

Autopoesis – Betrachterautonomie und Transzendenz.

Nocturne, Mondnacht-Nebel über dem Rhein – Marksburg und Vollmond über dem Meer sind drei Nachtbilder Skibas. Sie wirken ganz anders als die Ölbilder: Auf Holz gemalt, meist in der Nacht vor Ort entstanden, auch deshalb das Holz, das kleine Format, das sich zur Not auf dem Schoß fixieren lässt, die rascher zu verarbeitende Acrylfarbe. Die Motive farblich viel verhaltener. Beinahe monochrom, der Nacht entsprechend und geheimnisvoll. Statt pastosem Farbauftrag, dünne Grun-dierung, dünner Farbauftrag. So sparsam, dass Sie, wenn Sie sich als Betrachter etwas seitlich stellen, die Maserung des Holzes erkennen können, die den Himmel mitgestaltet und das Meer. Skiba, der – das erkennen Sie u.a. an den genauen Kompositionen, der perfekten Rahmung und Hängung - eher kontrolliert als etwas dem Zufall überlässt zu, lässt hier das Holz, die Maserung als eigenständiges, zufälliges Element zu. Und jetzt schauen Sie auf die Arbeiten von Rafaelov. Sie zeichnet erst auf dem Papier, dann beginnt sie mit dem Skalpell auszuschneiden, lässt Stege stehen, Zeichnungen, nimmt weg und lässt sich in diesem Arbeitsprozess treiben, entworfen – aber nicht bis in den letzten Schnitt geplant. Und am Ende werden viele ihrer Arbeiten, vom Glas einige Zentimeter vor der Wand gehalten, so dass – bei Chawa könne Sie es sehr schön entdecken - die Schatten der Papierstege das Bild erweitern, neue Formen setzen – je nach zufälliger Lichtquelle und Winkel, in dem das Licht auf die Arbeit fällt. Das Licht als Mit-Künstler.

Und dabei kommen Sie als Betrachter und Betrachterin ins Spiel. Vieles entdecken erst Sie. Die Frauengestalt und die Schlange, eine entdeckt Masken, der andere einen Handspiegel, bei den Stillleben (Schwertfisch und Gurke) ent-deckt manche noch ganz an-dere Elemente. Einige Formen in Rafaelovs Arbeiten bleiben so offen und es wird noch durch den zufälligen Schatten-wurf unterstützt, dass der Betrachter autonom das Bild fertig schafft und fertig „sieht“. Der Betrachter als Entdecker. Und obwohl ganz anders, ist er das auch bei den Arbeiten von Skiba, sowohl den Ölgemälden als auch den Silberstift und Tusche-Arbeiten Sonnenaufgang am Meer, Gletscher-schmelze und Gletscher-schwund: Aus der Nähe eine Wirrnis von Linien und Netzen – ein Schritt zurück, ergibt sich eine Struktur, kann man als Betrachter sogar Perspektiven setzen, obwohl sie im Bild nicht immer verlässlich angelegt sind. Auch die pastosen Ölgemälde entstehen als Bild erst im Abstand, im Entdecken.

Die zweite Gemeinsamkeit: Die Autonomie des Betrachters und seine Entdeckerfreude.

Und die dritte: Beide Künstler stoßen mit ihren Arbeiten das Fenster zur Transzendenz auf, verweisen auf Größeres, auf mehr als auf das, was sie ab-bilden.

Auch wenn Skiba, vor Ort, draußen (pleinair) malt, malt er nicht einfach ab. Er ist kein zeichnender, malender Schnappschuss-Fotograf. Am deutlichsten sehen Sie das bei seinen Wellenbildern, die klar gestaltet sind, Form und Perspektive haben und z. B. nie über den oberen Bildrand schwappen. Aber zugleich lässt der Maler mir als Betrachter wenig zum Festhalten, er stößt mich in den offenen Raum. Seine Nachtbilder, seine Zeich-nungen menschenleer, ver-weisen auf den offenen Raum, seine Bergbilder mit Schnee (zweimal jährlich versucht er in die Alpen, das Karwendel-gebirge zum Malen zu kom-men) verweisen auf die Berge als Übergang in die himmlische Sphäre, im Schnee spiegelt sich das Licht, das seit alters her als Geschenk und Gabe – aber auch als Privileg der Götter gilt. Und auch wenn ich es nicht religiös auflade, bleibt der Verweis Skibas über den Bildgegenstand, das Motiv hinaus. Darin ist er ein Romantiker. Bei Rafelov entstehen alle Arbeiten als „Ausdruck aus dem Innen heraus. Alle Arbeiten mit Frauen sind auch Selbstbildnisse“. Dieses Arbeiten aus der eigenen Er-fahrung heraus funktioniert deshalb, weil jede Künstlerin und „jeder Mensch die ganze Gestalt des Menschseins in sich trägt“. Beide führen von der eigenen, privaten Erfahrung zum Allgemeinen, übersteigen, transzendieren die eigene Erfahrung. In den Frauen-figuren Rafaelovs wie in den Landschaftsarbeiten Skibas kann das auch eine durchaus politische Dimension bekommen, schon allein deshalb, weil sie den Wandel thematisieren in der vom Menschen veränderten Natur, den gesellschaftlichen Rollenbildern.

Die Hebräische Bibel beginnt – in der wunderbaren Übersetzung von Martin Buber - mit dem Satz: „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war Irrsal und Wirrsal. Finsternis über Urwirbels Antlitz. Braus Gottes schwingend über dem Antlitz der Wasser. Gott sprach: Licht werde! Licht ward.“ Zipora Rafaelov und Ansgar Skiba schaffen mit Farbe und Skalpell, mit autopoetischen Elementen und gemeinsam mit dem Betrachter und der Betrachterin eine neue (Bild-)Welt. Auch weil sie mit Licht zeichnen und malen, arbeiten. Eine lichtdurchdrungene Welt. Es lohnt sich, sie zu entdecken.

Text der Vernissage-Einführung von Wilfried Köpke.

www.wilfried-koepke.de



 Zipora Rafaelov im Gespräch mit dem Autor am 20. März 2019 in Düsseldorf.

„Großes wirkt schon allein durch Größe“, Ansgar Skiba im Gespräch mit dem Autor am 20. März 2019 in Düsseldorf.

.: Friedrich Weltzien (2015): Autopoiesis. Der intendierte Kontrollverlust in kreativen Prozessen, in: Christoph Pflaumbaum u.a. (Hg.): Ästhetik des Zufalls, Heidelberg (Winter) S. 59-76; Richard Deacon (2014): So, And, If, But. Schriften 1970-2012, Düsseldorf (Richter |Fey) S. 167.

 Zipora Rafaelov im Gespräch mit dem Autor am 20. März 2019 in Düsseldorf.

Michel de Montaigne: Essais, Frankfurt am Main 1998, S. 399li.

 Gen 11-3.


Zipora Rafaelov

Internet: www.rafaelov.com

1954 - in Beer-Sheva, Israel geboren
1973 - 75 Studium der Journalistik und Ökonomie an der Universität Tel-Aviv
1976 - 80 Abendstudium am Institut für Schöne Künste, Bat-Yam, Israel
1981 - 87 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
1986   Meisterschülerin
2014   Preisträgerin „Rheinischen Kunstpreis“

Lebt und arbeitet in Düsseldorf und Tel-Aviv


Ausstellungen:
Einzelausstellungen (Auswahl)

- Philipp Otto Runge Geburtshaus, Wolgast
- LandesMuseum Bonn
- Kunstmuseum Albstadt
- Städtische Galerie Rosenheim
- Rheinisches Landesmuseum Bonn
- Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf
- Städtisches Museum Gelsenkirchen
- Kunstmuseum Alte Post, Mülheim an der Ruhr
- Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt
- Bankhaus Sal. Oppenheim, Düsseldorf
- Jüdisches Museum Rendsburg
- Kunst aus NRW, Aachen, Kornelimünster
- Städtische Kunstsammlungen Augsburg
- Niederrheinischer Kunstverein, Wesel
- Cultureel Centrum de Weijer, Boxmeer, NL.
- Bautzener Kunstverein, Bautzen
- Kunstverein Necker/Odenwald, Mosbach
- Krypta u Pijarów, Krakau PL.
- Museum der Stadt Ratingen
- Kunstverein Aichach
- Kunstverein Coesfeld
- Kulturhistorisches Museum Görlitz
- Neuer Kunstverein Regensburg
- Kunstverein Paderborn

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

- The Dallas Center for Contemporary Art, Dallas, U.S.A.
- Martin-Gropius-Bau, Berlin
- Museum Hafnarborg, Hafnarfjördur, Island
- Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
- Galerie Pels-Leusden, Villa Griesebach, Berlin
- Schloss Gottorf, Landes Museum, Schleswig Holstein
- Hygienemuseum, Dresden
- Kunstverein, Recklinghausen
- Städtisches Museum Seoul, Korea
- Frauen Museum, Bonn
- Galerie Münsterland, Emsdetten
- MAGallery, Fukuoka, Japan
- Deutsches Klingenmuseum, Solingen
- The Bible Museum, Tel-Aviv, IL
- Flottmann Halle, Herne
- Museum Bochum
- Kunstverein Reutlingen
- MEWO Kunsthalle Memmingen

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen

- Museum Kunst Palast, Düsseldorf
- Städtisches Museum, Gelsenkirchen
- Kunstmuseum in der Alten Post, Mülheim an der Ruhr
- Sammlung des Landes NRW Ehemalige Reichsabtei Kornelimünster Aachen
- Ministerium für Städtebau, Kultur und Sport, Düsseldorf
- Rheinisches Landesmuseum, Bonn
- Museum Synagoge, Gröbzig
- Nordisches Haus, Reykjavík
- Volksbank Weinheim eG
- Stiftung Kunst: raum sylt quelle, Rantum/Sylt
- Museum der Stadt Ratingen
- Galerie der Roland Versicherung, Köln
- Städtische Museen Heilbronn
- The Israel Museum, Jerusalem
- Staatliche Kunstsammlungen Dresden
- Sprengel Museum Hannover
- Emschertal Museum, Herne
- Kunstmuseum der Stadt Albstadt



Ansgar Skiba

Internet: www.ansgarskiba.com

Der 1959 in Dresden geborene und in Düsseldorf lebende Zeichner und Maler Ansgar Skiba befasst

sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Natur. Die bildfüllend dargestellten Motive von Gletschern,

Wellen, Seen und Gebirgslandschaften verwandeln Naturenergie in Farbenergie und schildern gleichzeitig

die verschiedenen Zustände des Lebenselixiers Wasser. Das Fließen eines Gletschers oder die

schäumende Meeresbrandung werden durch die farbintensive, haptische Malerei für den Betrachter hautnah

erlebbar. Pastose, reliefartige Kaskaden- und Kurvenformen lassen den Eindruck von kraftvoller Bewegung

und intensivem Erleben entstehen.

Parallel beschäftigt sich Ansgar Skiba auch leidenschaftlich mit Gärten und Pflanzen. Auch hier geht es um den

Wandel, das Werden und Vergehen von Natur.

Skibas Motive vereinigen in exemplarischer Weise alle ihm wichtigen und für seine Malerei typischen

Eigenschaften: Gegenständlich archetypische Motivik - reinfarbliche Koloristik - flächige Tiefenräumlichkeit -

reliefhafter Farbauftrag und haptische Präsenz - Kraft, Dynamik und Sinnlichkeit - Vermeidung alles

vordergründig Inhaltlichen und die Verschmelzung des Dargestellten mit der Bildfläche zu einer Identität.

 

1974 - 77 Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1981 - 82 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1983 - 88 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

bei den Professoren Rolf Sackenheim, Michael Buthe und Gotthard Graubner

1989 Arbeitsstipendium der Hedwig und Robert Samuel Stiftung, Düsseldorf

1993 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Rotterdam und der Stadt Düsseldorf

Der 1959 in Dresden geborene und in Düsseldorf lebende Zeichner und Maler Ansgar Skiba befasst

sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Natur. Die bildfüllend dargestellten Motive von Gletschern,

Wellen, Seen und Gebirgslandschaften verwandeln Naturenergie in Farbenergie und schildern gleichzeitig

die verschiedenen Zustände des Lebenselixiers Wasser. Das Fließen eines Gletschers oder die

schäumende Meeresbrandung werden durch die farbintensive, haptische Malerei für den Betrachter hautnah

erlebbar. Pastose, reliefartige Kaskaden- und Kurvenformen lassen den Eindruck von kraftvoller Bewegung

und intensivem Erleben entstehen.

Parallel beschäftigt sich Ansgar Skiba auch leidenschaftlich mit Gärten und Pflanzen. Auch hier geht es um den

Wandel, das Werden und Vergehen von Natur.

Skibas Motive vereinigen in exemplarischer Weise alle ihm wichtigen und für seine Malerei typischen

Eigenschaften: Gegenständlich archetypische Motivik - reinfarbliche Koloristik - flächige Tiefenräumlichkeit -

reliefhafter Farbauftrag und haptische Präsenz - Kraft, Dynamik und Sinnlichkeit - Vermeidung alles

vordergründig Inhaltlichen und die Verschmelzung des Dargestellten mit der Bildfläche zu einer Identität.

 

1974 - 77 Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1981 - 82 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1983 - 88 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

bei den Professoren Rolf Sackenheim, Michael Buthe und Gotthard Graubner

1989 Arbeitsstipendium der Hedwig und Robert Samuel Stiftung, Düsseldorf

1993 Arbeitsstipendium der Kunststiftung Rotterdam und der Stadt Düsseldorf



Ausstellungen:
 

MUSEEN

Haus am Lützowplatz, Berlin // Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr // Kunsthalle Recklinghausen // Museum Goch //

Städtische Galerie Am Abdinghof, Paderborn // Museum Kunst Palast, Düsseldorf // Kunstmuseum Gelsenkirchen // Ehemalige Reichsabtei, Aachen-Kornelimünster // Deutsches Meeresmuseum, Stralsund // Museum im Schloss, Bad Pyrmont // Stadtmuseum Siegburg // Städtisches Museum Seoul // Kunstgalerie Shanghai // Nationalgalerie Peking // Georg Meistermann-Museum, Wittlich // Kunstgalerie Fürth // Kunstmuseum Albstadt // Galerie Schloss Neersen, Willich // Museum Kloster Kamp, Kamp-Lintfort // Burg Kniphausen, Wilhelmshaven // Kulturhistorisches Museum, Görlitz // Gut Altenkamp, Papenburg-Aschendorf // Siegerlandmuseum im Oberen Schloss, Siegen // Kunsthalle Willingshausen

 

KUNSTVEREINE

Düsseldorf // Heidelberg // Oberhausen // Recklinghausen // Regensburg // Melle // Lohne // Meerane // Coburg // Magdeburg // Osterholz // Coesfeld // Hameln // Hockenheim // Emmerich // Glückstadt // Bad Aibling // Bautzen // Bad Tölz // Wedemark-Hannover // Hanau

 

WERKE IN ÖFFENTLICHEN SAMMLUNGEN

 

Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett

Museum Kunst Palast, Düsseldorf

Klassik Stiftung Weimar

Graphische Sammlung, Schloß Wilhelmshöhe, Kassel

Landesmuseum Mainz

Kunstsammlungen der Veste Coburg, Kupferstichkabinett

Pommersches Landesmuseum, Greifswald

Kunsthalle Recklinghausen

Kunstmuseum in der Alten Post, Mülheim an der Ruhr

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Städtische Galerie Am Abdinghof, Paderborn

Museum Goch

Schloss Moyland, Bedburg-Hau

Siegerlandmuseum im Oberen Schloss, Siegen

Kunstmuseum Albstadt

Städtische Museen Zittau

Museum im Schloss, Bad Pyrmont

Stadtmuseum Siegburg

Nordisches Haus, Reykjavík

Gwangju Museum of Art, Gwangju, Korea

Auswärtiges Amt, Berlin

Deutsche Botschaften, unter anderem in Prag, Montevideo,

Bagdad und Pretoria

Ministerium für Städtebau, Kultur und Sport, Düsseldorf

Kunstsammlung des Landes NRW